Verhaltenstherapie (VT) ist eine psychotherapeutische Grundorientierung. Bei der Behandlung psychischer Störungen hat sich in den letzten Jahren besonders die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bewährt und wird von mir angewendet.

Die KVT ist eine problemorientierte, strukturierte, konkrete und spezifische Behandlung psychischer Störungen. In der Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut geht es darum, Probleme zu identifizieren, die individuellen (kognitiven) Blockaden zu erkennen, Alternativen dazu zusammenzutragen und zu prüfen sowie diese auszuprobieren.

Unter Kognitionen wird der geistige Prozess des Erkennens und des Wissens verstanden.   

Darunter fallen z. B. die Prozesse des Wahrnehmens, Schlussfolgerns, Erinnerns, Denkens und Entscheidens. Neben der besonderen Beachtung kognitiver Prozesse gehören verhaltens-therapeutische Elemente wie Aktivierung, Kompetenz-Erweiterung, Problemlösen, Übungen im Alltag, Aufbau von Bewältigungs-Fertigkeiten und Kommunikations-Übungen mit zum psycho-therapeutischen Repertoire.

Zur Behandlung von traumatischen Erfahrungen beziehe ich auch die EMDR-Therapiemethode (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) mit ein. Diese ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Behandlung psychisch traumatisierter Menschen und ist gut in die Psychotherapie integrierbar.

Das Erlernen der Entspannungsmethode Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen, kann den positiven Veränderungsprozess einer Psychotherapie unterstützen.

Nach angemessener Vorbereitung können Expositionsbehandlungen, zur Reduktion von Ängsten bei spezifischen Phobien (Hunde, Spinnen) und posttraumatische Symptome, durch mich durchgeführt werden. Bei Bedarf auch unter Video Feedback.